«Alt und Neu werden architektonisch zu
einem ganzheitlichen Spitalzentrum Oberwallis zusammengeführt.»
Auszug aus dem
Protokoll der Jurysitzung
Der Westen der Briger Innenstadt wird sich in seiner äusseren Gestalt wie auch in seiner Bedeutung für die Stadt auf zweierlei Art drastisch verändern: Zum einen erfährt das Spital durch mehr Leistungen eine deutliche, bauliche Verdichtung. Zum anderen entsteht mit der Neukonzeption des Areals zwischen dem heutigen Spital und dem Bahnhof ein städtebauliches Schwergewicht innerhalb der Stadt. Beide Veränderungen sind abhängig voneinander und sollen sich - nach unserer Auffassung - auch gegenseitig (ver-)stärken.
Bislang zeigte sich das Spital Brig als «frei schwimmender» Baustein innerhalb der offenen Stadt Landschaft. Zukünftig übernimmt das Spital eine tragende Verantwortung innerhalb des Stadtquartiers und fördert durch die Positionierung des Neubaus einerseits den urbanen Raum entlang der Spitalstrasse und schafft andererseits - durch einen Zusammenschluss von bestehendem Spitalgarten und ehemaliger Vorfahrtsituation - einen neuen, zentralen Freiraum für das gesamte Quartier. So profitiert das Quartier vom Spital und das Spital vom Quartier.
| offener Wettbewerb | 2016 | 3. Rang / 2. Preis |
| Auftraggeber | Spital Wallis – Generaldirektion |
| Kooperation | GWJ Architektur IAAG Architekten ASTOC Architects international Emch + Berger Lead Consultants Land |
| Verfahren | offener Projektwettbewerb 2016 3. Rang / 2. Preis |