Volksschue Viererfeld

Die neue Quartierschule im Viererfeld ist als Teil des Alltagsnetzes konzipiert. Das Erdgeschoss ist offen organisiert: Turnhalle, Tagesschule und Mehrzweckräume liegen direkt am Schulplatz und sind auch ausserhalb der Schulzeiten für das Quartier zugänglich. Die Adressierung erfolgt über die Kreuzungspunkte der Quartierwege – Wunschlinien aus der Nachbarschaft führen durch den Campus hindurch und verbinden den neuen mit dem bestehenden Stadtteil.

Das Schulhaus ist um einen grünen Hof organisiert, der als Zentrum der Lerncluster funktioniert. Die Cluster bilden eigenständige Einheiten – Schulen in der Schule –, in denen Klassenzimmer und Nebenräume zu offenen Lernlandschaften zusammenspielen. 

Eine Dreifachturnhalle verbindet die Raumsequenzen und schafft mit ihrer nördlichen Fassade einen Übergang zum Quartierspark. Die Basisstufe erhält einen eigenen Zugang über die Engestrasse mit geschütztem Aussenbereich.

Die Konstruktion basiert auf konventioneller Holzelementbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. Die modulare Tragstruktur aus Stützen und Trägern erlaubt sichtbare Konstruktion und Deckenuntersichten und ist auf künftige Aufstockungen um bis zu sechs Klassenräume ausgelegt. 

WettbewerbBettina Gubler
Christian Lasser
Alejandra Scott
Donat Senn
AuftraggeberHochbau Stadt Bern
Mandat 
Architektur/
TU
GWJ Architektur
Frutiger
KooperationExtra Landschaft
Matter + Ammann
Fux + Sarbach
SJB Kempter Fitze
Gartenmann Engineering
Kontextplan
Blumer-Lehmann
VerfahrenGesamtleistungswettbewerb im selektiven zweistufigen Verfahren 2025
SIA 416GF 15'300 m2
GV 62'350 m3
Die Freiraumstruktur wächst bei einer zukünftigen Aufstockung mit und erweitert den Aussenraum für weitere Cluster.